QualitätsHandBuch

der GIB-Stiftung und des GIB e.V.

QHB UNTERSTÜTZENDE PROZESSE

3.2.1 Öffentlichkeitsarbeit

Autor/en:
K. Hölzer
gültig seit:
02.11.2006
aktualisiert am:
03.11.2009
geprüft am:
13.12.2011

Grundlagentext zur Öffentlichkeitsarbeit

Präambel

Der GIB e. V. versteht unter Öffentlichkeitsarbeit zum einen Arbeit in der Öffentlichkeit und zum anderen für die Öffentlichkeit.Mit der Arbeit in der Öffentlichkeit sollen die vom GIB e. V. betreuten Menschen von den Mitmenschen, Nachbarn, Bearbeitern und Verantwortlichen in Behörden, Ämtern etc. - wahrgenommen werden, in der Gesellschaft präsent und integriert sein und nicht hinter verschlossenen Türen leben.
Mit der Arbeit für die Öffentlichkeit möchte der GIB e. V. durch Transparenz von Inhalten und Zielen seiner Arbeit Verständnis, Respekt und Toleranz für die Besonderheiten und Bedürfnisse der Betreuten entwickeln und gleichzeitig auch Berührungsängste und Hilflosigkeit im Umgang mit ihnen abbauen.
Durch das öffentliche Auftreten des Vereins ergeben sich Möglichkeiten, weitere Sponsoren, Förderer sowie Freunde für die Erfüllung seiner gemeinnützigen Aufgaben zu gewinnen.

1. Wer leistet Öffentlichkeitsarbeit?

Zum einen leisten dies Betreute und Betreuer gemeinsam bereits dadurch, dass sie sich außerhalb der Wohnstätte in der Öffentlichkeit bewegen.
Jeder Mitarbeiter des GIB e. V. hat Anteil an der Öffentlichkeitsarbeit, indem er im Rahmen seiner eigenen sozialen Kontakte – sei es daheim, im Freundeskreis oder auch in seinem ehemaligen beruflichen Umfeld - von seiner Arbeit mit und für die Betreuten berichtet, wobei er selbstverständlich den Datenschutz berücksichtigt.
Der Vorstand, die Wohnstättenleitungen und nicht zuletzt der Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit des GIB e. V. treten gezielt vorbereitet und professionell in der Öffentlichkeit auf.

2. Wie wird Öffentlichkeitsarbeit geleistet?

Dies geschieht bei GIB e. V. in sehr vielfältiger Form und auf verschiedenen Ebenen:

  • Freundliches und höfliches Auftreten der Mitarbeiter, insbesondere auch in Begleitung eines Betreuten.
  • Tage der offenen Tür / Nachbarschaftsarbeit.
  • Einladungen zu Höhepunkten und Feierlichkeiten der Wohnstätten und des Vereins.
  • Veranstaltungen auf der Freilichtbühne Gransee.
  • Präsentation/Verkauf von Erzeugnissen/Produkten etc., die von bzw. mit den Betreuten angefertigt wurden, z. B. im Afb oder in den Wohngruppen. 
  • Aufbau und Pflege von Kontakten bzw. enge Zusammenarbeit mit Behörden, Ämtern, Angehörigen, gesetzlichen Betreuern, medizinischen Einrichtungen etc.
  • Präsenz/Mitgliedschaften in anderen Verbänden, Vereinen und Gremien.
  • Teilnahme an externen Veranstaltungen und Diskussionsrunden; Vorträge.
  • Netzwerksarbeit (Kommunikation; Koordination von Aktivitäten und Kompetenzen mit anderen Trägern der Behindertenhilfe). 
  • Einheitliches prägnantes Erscheinungsbild des Unternehmens, insbesondere nach außen (Corporate Design).
  • Broschüren, Flyer, Internet-Auftritt.
  • Gezielte Zusammenarbeit mit der Presse.
  • Durchführung eigener Veranstaltungen wie z. B. die Fortbildungsreihe „Integrationsgespräche“ mit Workshops und Symposien.
  • Veröffentlichungen über die edition GIB, wie z. B. den Fotoband „Die Stille ist die Zeit“, die Zusammenfassung der „Integrationsgespräche“, Filme und weitere Veröffentlichungen.
  • Präsentation der Fotoausstellung „Die Stille ist die Zeit“ in anderen Einrichtungen.

Ein besonderes Anliegen ist es, diese unterschiedlichen Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit jeweils situationsbezogen immer im Sinne und zum Wohle der vom GIB e. V. betreuten Menschen mit Fingerspitzen- und Taktgefühl anzuwenden.

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